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Zimmerin / Zimmerer

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Im Mittelalter war der ‚Oberzimmermann‘ (im Griechischen: „Architekton“) PLANER (Statiker, Bauphysiker, Konstrukteur) und AUSFÜHRENDER (Bauleiter, Universal-Handwerker: Hoch- und Ausbauer sowie Inneneinrichter).

Heute gehören Holzkonstrktionen und Holzbauten aller Art zum Aufgabengebiet des Zimmerers. Er errichtet Dachstühle, baut Treppen, Decken oder komplizierte Betonschalungen. Dazu ist ein hohes räumliches Vorstellungsvermögen nötig. Da der Holzrahmenbau immer mehr an Bedeutung gewinnt, muß der Zimmerer auch Kenntnisse in Statik und Bauphysik haben. Seit der Neufassung des Berufsbildes des Zimmererhandwerks im Jahre 1998 sind Inhalte der Dachbedeckung hinzugekommen.

Die steigende Nachfrage auf dem Gebiet der Denkmalpflege führte zur Fortbildung in alten Techniken, dem „Gesellen für Restaurierungsarbeiten“. Und aufgrund der angestrebten Reduzierung des CO2 – Ausstosses kann sich der Zimmerer zum „Gebäudeenergieberater im Handwerk“ fortbilden.

Zimmerer sind häufig weitgereiste Leute. Die alte Tradition des „Auf-die Walz-gehens“ ist im Zimmererhandwerk nach wie vor lebendig.