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Buchbinderin und Buchbinder im Handwerk

Dass Buchbinden auch eine Kunst ist, wissen Buchbinder seit langem. Der Ursprung der Buchbindehandwerks reicht in Europa weit in die Vergangenheit zurück.

Das Berufsbild vereint heute handwerkliches Können und jahrhunderte alte Techniken mit aktueller Materialkenntnis und modernen High-Tech-Anforderungen. Handwerkliches Buchbinden bedeutet auch heute noch Bücher, Broschuren, Examensarbeiten, Urkunden, Kassetten und Mappen einzeln oder in kleineren Auflagen zu binden. Zeitschriften werden zu Bucheinbänden zusammengefasst. Bücher sachkundig zu reparieren gehört ebenso zu dem Aufgabengebiet.

Vor ihrem jeweiligen handwerklichen Auftrag wählen Buchbinder die geeigneten Techniken aus, berechnen und disponieren das Material und legen die Arbeitsabläufe fest. Sie bereiten die Arbeitsplätze vor, sorgen dafür, dass Geräte, Maschinen und Anlagen einsatzbereit sind und richten diese ein. Bei der Herstellung der buchbinderischen Erzeugnisse bedienen sie die Maschinen und Geräte, steuern die Arbeitsoder Produktionsabläufe und dokumentieren deren Ergebnisse

Daneben hat sich aber die buchbinderische Einzel- und Sonderfertigung gehalten. Das edle Buch mit einem wertvollen Einband mit Goldschnitt findet nach wie vor Abnehmer. Bei der Einzel- und Sonderfertigung ist vor allem handwerkliches Können gefragt. Dieses umfasst die Beherrschung der vielen unterschiedlichen Fertigungstechniken, die Kenntnis der Papiere, Pappen, Folien, Kunststoffe, Leinen, Leder und Pergamente, der unterschiedlichen Klebstoffe sowie die Fähigkeit, die vielfältigen Möglichkeiten zu kombinieren und einzusetzen.

 

Quelle: Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA), 2011: www.zfamedien.de
Bundesagentur für Arbeit, BerufeNet (2011): http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=90590